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Funchal

Die äußerst sympathische Hauptstadt der Autonomen Region Madeira – allerdings ganz ohne Fenchelgeruch.

Morro do Furado

Den östlichen Abschluss der Insel bildet die Halbinsel São Lourenço. Entlang einer spektakulären Felsenküste führt ein Wanderweg zum Morro do Furado (stolze 160 m).

Pico Grande

Prächtige Aussichten von einem der »alpinsten« Gipfel Madeiras hat uns der »Rother Wanderführer« versprochen – nunja, die Aussicht vom Gipfel des Pico Grande (1654 m) war eher so Marke Waschküche. Trotzdem eine faszinierend schöne Wanderung auf perfekt angelegten Wegen (abgestochene Rasenkanten!), mit bizarren Skeletten von abgebrannten Edelkastanienbäumen und prachtvoll blühenden Natternköpfen.

Caldeirão Verde

Das volle Kontrastprogramm zu den bisherigen (eher steinigen) Insel-Eindrücken war die Levada-Wanderung im Regenwald-Teil auf der Nordseite. Zuerst ging es von Pico das Pedras nach Queimadas, dann weiter in den Caldeirão Verde, den »Grünen Kessel«. Angesichts dieser grünen Hölle kapitulierte die Handykamera und lieferte trotz Zeiss-Objektiv nur mehr unscharfen Matsch in weitgehend verfälschten Grüntönen ab. Nichtsdestoweniger ein absolutes Highlight – zumindest für die »nicht-nur-Bergsteiger« unter uns.

Pico Ruivo

Das Wetter blieb eine Zitterpartie, aber gegen Ende der Woche war es dann soweit: die »Königstour« auf Madeiras höchsten Gipfel war fällig. Vom Pico do Arieiro (1818 m) führt ein teilweise gepflasterter, durchgehend breit ausgebauter Weg auf den Pico Ruivo (1862 m). Dementsprechend viele Halbschuhtouristen versuchen sich an diesem Pilgerweg, und erstaunlich viele, denen man das auf den ersten Blick nicht zutrauen würde, schnaufen tatsächlich die vielen Stufen hinauf und hinunter. Abgesehen von den Menschenmassen: Einfach wow!

Pousada dos Vinhaticos

Unser Hotel in den Bergen (auf 660 m Höhe), das/die (?) Pousada dos Vinhaticos: Wirklich schön – wenn es nicht gerade regnet, und das war die ersten Tage praktisch immer der Fall. Glücklicherweise hat sich das Wetter dann doch noch gebessert, und wir konnten uns nach den kräftezehrenden Wanderungen bei Bier/Kaffee/Poncha auf der Terrasse erholen.

... und sonst so

Zum Drüberstreuen noch ein paar nicht-bergige Eindrücke: Die Küste bei Ribeira Brava, die abenteuerliche Landebahn des Flughafens (Autobahn geht direkt darunter durch), unser Weg zum Hotel nach Serra de Água, die »schottische Hochebene« Paul da Serra mit dem Pico Ruivo do Paul, der Blick vom Botanischen Garten nach Funchal, Bougainvilleen in Ponta do Sol, der Blick von der Steilküste bei Cabo Girão 600 Meter in die Tiefe, der Blick von Caniço zu den Ilhas Desertas und eine Ritter Sport auf holländisch (?) ... ja, schön war's, und wir sagen noch einmal »Vielen herzlichen Dank«!